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Vor Ort in Indien

Headerbild: Mädchen im Unterricht
Ein Lehrer hilft Schülern im Unterricht

Industrialisierte Teppichproduktion

Traditionell konzentriert sich das Knüpfhandwerk in Indien im sogenannten Teppichgürtel zwischen Varanasi, Bhadohi und Mirzapur. Hier werden die meisten Teppiche Indiens produziert, mit Hilfe traditioneller Knüpftechniken an kleinen Webstühlen. In den Dörfern wird häufig saisonal gearbeitet. Viele Teppichweber betreiben zusätzlich Landwirtschaft.

 

Die Teppichproduktion hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr industrialisiert und weg von den Dörfern in Fabriken verlagert, hauptsächlich nach Panipat, einer Region nördlich von Delhi. Zahlreiche Teppichweber haben ihre heimischen Webstühle verlassen und sind zu Arbeitsmigranten geworden. Die Fabriken haben zwischen 60 und 3000 Angestellte. Auch in den Regionen Agra und Chennai werden, in geringerem Umfang, Teppiche produzier

Schulklasse Indien

GoodWeave Indien

GoodWeave Indien unter- stützt soziale Projekte vor Ort zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinder- arbeit. Rehabilitations- zentren für ehemalige Kinderarbeiter, Bildungsprogramme, aber auch Informationsmations- kampagnen zu Themen wie Kinderrechte, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz für die erwachsenen Teppichweberinnen und -weber werden von GoodWeave finanziert

Erfahren Sie mehr über das Gesundheitsprogramm in Panipat. Mehr

Lesen Sie über das Bildungsprojekt der Human Welfare Association in Varanasi. Mehr

In Zusammenarbeit mit dem Lizenznehmer talis hat GoodWeave ein Solarlampenprojekt für Knüpferfamilien in Indien gestartet. Mehr



Ein Mädchen liest im Unterricht vor

Kailash Satyarthi

Botschaft von Kailash Satyarthi, Gründer von GoodWeave Indien und Vorsitzender des “Global March against Child Labour”:

“Während wir einerseits Kinder in der Teppichindustrie Südasiens befreiten, stellten wir andererseits fest, dass die Zahl der versklavten Kinderarbeiter kontinuierlich stieg, weil es eine starke Nachfrage nach billigen Teppichen in den reichen Ländern gab. Das brachte mich und meine Kollegen dazu, eine Kampagne zu starten, die sowohl den gezielten Boykott als auch die gezielte Vermarktung solcher Teppiche fördert, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden.

 

Wir haben dann erfolgreich die unabhängige Initiative GoodWeave gegründet – mit ihrem Zertifizierungs- und Siegelsystem sowie einem Kontrollmechanismus. Und wenn ich heute auf die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre schaue, so kann ich sagen: Ich bin davon überzeugt, dass ich die völlige Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit erleben werde.“



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